Wochenendreise der Deutsch-Französischen Gesellschaft Hagen e.V. ins Weserbergland (Freitag, 10.05.2019 bis Sonntag 12.05.2019)

 In allgemeine Beiträge

Foto: Bad Karlshafen GmbH

Liebe Reisefreunde der DFG,

im Jahre 2019 möchten wir unsere Tradition der Städtereisen fortsetzen, jedoch diesmal nicht nach Frankreich oder Belgien, sondern ins Weserbergland nach Bad Karlshafen, das als Hugenottenstadt in einem direkten Bezug zu Frankreich steht.

Wir sind überzeugt, ein landschaftlich, kulturell und historisch wertvolles Ziel gefunden zu haben. Für die drei Tage ist folgendes Programm vorgesehen:

Freitag:
8 Uhr: Abfahrt (Reisebus) an der Bredelle in Hagen
10 Uhr: Halt in Höxter: Erste Begegnung mit der Weserrenaissance (ohne gebuchte Führung)
11.45 Uhr: Ankunft in Corvey: Einstündige gebuchte Führung (Abtei-Kirche und Schloss)
13 Uhr: Mittagspause im Schlosscafé und Zeit für den Andenken-Shop
14 Uhr 30: Weiterfahrt nach Bad Karlshafen
15 Uhr 30: Einchecken im Hotel, Zeit zur freien Verfügung bis zum Abendessen (18.30 Uhr)

Samstag:
10 Uhr: gebuchte Stadtführung in Bad Karlshafen
11.30 Uhr: Führung im Hugenottenmuseum, danach Freizeit
15.30 bis 17 Uhr: Schiffsrundfahrt durch 3 Bundesländer, dann Freizeit, Abendessen(18.30 Uhr)

Sonntag:
9.30 Uhr: Abfahrt nach Lippoldsberg (romanische Klosterkirche)
10.45 Uhr: Weiterfahrt nach Bursfelde (romanische Benediktinerabtei mit Doppelkirche)
12 Uhr: Ankunft in Hann.-Münden (Weltkulturerbe-Stadt, größtes Fachwerkensemble Deutschlands, gebuchte Führung)
14 bis 16 Uhr: Zeit zur freien Verfügung ( um 16Uhr Rückfahrt nach Hagen)

Der Reisepreis (€210.- im Doppelzimmer und €214.- im Einzelzimmer) beinhaltet die Busreise, Übernachtung mit HP im Hotel zum Schwan, 4 gebuchte Führungen und die Schiffsrundfahrt am Samstag.

Die angegebenen Preise und Zeiten können sich ggf. noch ändern, wenn es die Umstände erfordern.

Die Reise ist derzeit leider schon ausgebucht.

Kurzbeschreibung unserer Reiseziele im Weserbergland

Höxter:

Höxter liegt mitten im Weserbergland. Sehenswert sind seine dekorativ verzierten Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert, erbaut im Stil der Weser-Renaissance, sein historisches Rathaus und die evangelische Kilianikirche(12.jh.), das Wahrzeichen der Stadt.

Corvey:

Die Reichsabtei Corvey ist seit wenigen Jahren Weltkulturerbe. Das mächtige karolingische Westwerk der Abteikirche wurde 885 vollendet und gilt als das älteste Baudenkmal Westfalens. Die Abtei selbst gründete Ludwig der Fromme 815. Corvey zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Deutschlands.

Bad Karlshafen:

Bad Karlshafen liegt an der Mündung der Diemel in die Weser. Die auf dem Reißbrett entworfene, geometrisch angelegte Planstadt wurde 1699 von Landgraf Carl zu Hessen für die aus Frankreich geflohenen Hugenotten errichtet. Der von der Stadt ausgehende unvollendete Kanalbau sollte ursprünglich den nördlichsten Zipfel der Landgrafschaft mit Kassel verbinden, um das Stapelrecht des niedersächsischen Hannoversch-Münden zu umgehen. Sehenswert in Bad Karlshafen sind: das historische Hafenbecken, die geometrische Stadtanlage, die Kurpromenade, das Kurzentrum (seit 1977 trägt der Ort den Titel ‚Bad‘), die Wesertherme, das Gradierwerk und das Hugenottenmuseum.

Lippoldsberg:

Das ehemalige Nonnenkloster liegt an der Weser am Fuße des Solling.

Es hatte im Mittelalter einen großen Einfluss auf die Architektur der Zeit. Die Klosterkirche (12.Jh.) mit ihren drei Schiffen, ihrem Querhaus, ihrem 3-schiffigen Chor und ihren drei Apsiden verkörpert dank ihres guten Erhaltungszustands den hochromanischen Kirchenbau in reiner Form. Allerdings hat nur ein Turm der Doppelturmfassade den 30-jährigen Krieg überdauert.

Bursfelde:

Die Benediktinerabtei Bursfelde wurde 1093 als Familienkloster des Grafen von Northeim gegründet. Die sehenswerte romanische Doppelkirche liegt am östlichen Weserufer 17 km von Hannoversch-Münden entfernt. Sie geht in ihrem ältesten Teil, der romanischen Westkirche, auf das Jahr 1104 zurück. Die Ostkirche wurde 1130-40 erbaut. In beiden findet sich reicher Freskenschmuck. Das Gutshaus dient heute als Tagungszentrum.

Hannoversch-Münden:

Das Fachwerkjuwel Hannoversch-Münden liegt in einem Talkessel, umgeben von Wäldern
auf einer Landzunge zwischen Werra und Fulda. Die Stadt bietet das größte Fachwerkensemble Deutschlands mit 700 Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten, dazu Kirchen, Befestigungstürme, Brücken, Reste von Stadtmauern und ein bemerkenswertes Welfenschloss (16.-18. Jh.)

Handel, Stapelprivilegien und Schifffahrt bildeten die ehemalige wirtschaftliche Basis für den beachtlichen Wohlstand der Stadt.

Recent Posts

Start typing and press Enter to search